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Zurück in die Zukunft - Balkantour

„ZURÜCK in die ZUKUNFT“

22. 09. bis 06. 10 2019

Mit einem Mercedes „Strich 8“ Bj.1974, 11 Länder, 5.000 Kilometer durch den Balkan
In Memoiren Gerhard Kürner (ehem. Busunternehmer, verst.2018)


Die Reise beginnt auf der „Classic Austria“ – Die Messe für Young- und Oldtimer, 20.-22.Sept. 2019 in Wels, am Stand des I.G.M.O. – Mercedes-Oldtimerclub, wo auch der Mercedes ausgestellt wird.

Der Start erfolgt am 22.09.2019 um 15:50 Uhr direkt vor der Bühne in der Messehalle 20.

Hermi  und Gerhard Kürner hatten für 2019 so viel geplant: den 80iger von Gerhard, die gemeinsame goldene Hochzeit, eine Tour nach Bulgarien, Albanien und Griechenland etc.. Sie wollten sich auf die Spuren ihrer 50-jährigen Busfahrertätigkeit begeben. Leider hat der überraschende Tod von Gerhard, im November 2018 einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Frau Kürner hat sich aber bereits im Winter 2018 entschlossen, sich doch auf die „Kennenlern-Tour 1968“ zu begeben, wie es mit Gerhard geplant war. Auch diverse Ziele die sie gemeinsam 2019 ansteuern wollten wird sie auf dieser Reise besuchen.
Das Besondere daran ist, sie macht die Balkantour mit einem historischen Fahrzeug, dem Mercedes Strich 8 (W115, Bj. 1974). Dieses Fahrzeug verbindet sie mit der Vergangenheit, es war in den 70igern als Taxi unterwegs, aber auch mit der Zukunft, da sie diesen Mercedes noch immer auch zu Hause fährt. Ihr Begleiter ist ihr jüngster Sohn Michael, der auch ein perfekter Kenner von historischen Mercedes Fahrzeugen ist.

Die Route

Führt sie nach Slowenien, nach Rijeka in Kroatien, entlang der gesamten Adriaküste nach Kastel Stafilic bei Split. Auf dieser Route habe sich Hermi und Gerhard bei einer Abschlussreise 1968, Gerhard, als der Busfahrer kennen und lieben gelernt. Es geht dann ins Inland, nach Imotski, weiter nach Mostar in Bosnien-Herzegowina zu der Stari Most (alte Brücke). Sarajevo ist die nächste Station, eine Stadt mit 2 Gesichtern, Gründerzeit und orientalischer Markt treffen hier aufeinander. Viele schöne Erinnerungen verbinden sie mit dieser Stadt. Die darauffolgende Route sind sie unzählige Male mit dem Bus gefahren und führt sie durch die Schluchten des Balkans nach Montenegro. Sie folgen der Drina und dann der Tara, ein Fluss der eine der tiefsten Schluchten der Welt gebildet hat. Durch das „Weltkulturerbe“ und Durmitor Gebirge geht es nach Tara und Bijelo Polje zur albanischen Grenze. Mitten in den albanischen Alpen gelegen kommen sie nach Tamare. Auf einer eindrucksvollen Panoramastraße geht es hinunter zum Shkoder-See. Bei Hani i Hotit erreichen sie die SH1 eine Hauptroute durch Albanien. Dann ist ein Abstecher ins traumhafte Valbona nach Teth ein „Wunschziel“ geplant. Tirana ist die nächste Station. Hier findet vom 20. – 30.09.2019 „Albania Super“ ein internationale Watercolor Biennale im Historischen Museum statt. Hermi Kürner vertritt mit einem Aquarell, der Stadtansicht von Berat, unser Heimatland Österreich. Die ausgestellten Aquarelle kommen aus 57 Nationen. Über Elbasan und Gramsh erreichen sie Korce im Dreiländereck Albanien –Griechenland – Mazedonien. Eine Rundfahrt zu den berühmtesten Städten Albaniens folgt darauf - Permet-Berat-Vlore-Sarande und Butrinti. Über einen kleinen Grenzübergang erreichen sie anschließend Griechenland und Ioannina. Die Meteora Klöster, Trikala – Lamia und Kamena Vourla sind das nächste Ziel! Anschliepend geht es nach Kamena Vourla dem südlichsten Punkt der Reise. Der Weg Richtung Nord führt vorbei an Thessaloniki zur mazedonischen Grenze. Über Veles geht es weiter nach Serbien. Bei Presevo besuchen sie das Dorf Ilince, vorbei an Nis und Knjazevac geht es zur bulgarischen Grenze, weiter nach Vidin an der Donau – einem weiteren Wunschziel. Auf der 3,5 Kilometer langen, 2013 eröffneten Brück „Neues Europa“ erreichen sie Calafat. Die Fahrt führt weiter entlang der Donau nach Rumänien, zum berühmte Donaudurchbruch, ebenfalls ein Wunschziel von Hermi und Gerhard. Die Reise führt weiter entlang der der Donau auf rumänischer Seite des Flusses und schlägt dann die Route Richtung Timisoara im Banat ein. Eine Fahrt durch die Banater Heide nach Lenauheim dem zentralen Ort der Banater Schwaben, dem Geburtsort von Nikolaus Lenau bildet den Abschluss des Aufenthalts in Rumänien. Nach Groß Sanktnikolaus und Tschadan erreichen sie Ungarn und passieren die Städte Szeged – Kecskemet – Budapest –Györ. Über den Grenzübergang Hegyeshalom erreichen sie wieder Österreich. Von dort ist es noch ein „Katzensprung“ bis nach Wels.